- Vorbemerkungen
- Zusammenfassung
- Gesamteindruck
- Hochaltar
- Chorgestühl
- Deckenfresken und Stuckaturen (Chor)
- Chororgel
- Seitenaltäre
- Kanzel und Beichtstühle
- Deckenfresken (Langhaus)
- Stuckaturen (Langhaus)
- Orgelempore
- Hauptorgel
- Vorhalle
- Sakristei
- Loretokapelle
- Bernhardkapelle
- Sakramentskapelle und Chorumgang
- Portenkapelle
- Sanierung 2019-2025
Bernhardkapelle
Bernhardskapelle heute Hl. Grabkapelle (links vom Presbyterium). Der Altaraufsatz ist in Kalkstein gemeißelt. Breite Pilaster, die in Muschelnischen die bemalten Terrakottafiguren der hll. Bernhard und Leonhard zeigen, flankieren ein Relief, das den Abt Michael Kirchberger (reg. 1612-1635) vor der Muttergottes kniend darstellt. Im Aufsatz zwischen Giebelschenkeln ist eine Mittelkartusche mit Relieffigur Gottvaters. Im Sockel findet sich eine Inschrift des Inhalts, dass Abt Michael Kirchberger die Kapelle und den Marmoraltar errichtet habe.
Rechts steht der Grabstein für Abt Johannes Riemer (reg. 1501-1514) mit sehr guter Relieffigur des Abtes im Pontifikalornat unter Astwerk. Zu Füßen hält eine als Narr gekleidete jugendliche Figur das persönliche Wappen des Verstorbenen. Der Grabstein ist eine Schöpfung des Passauer Meisters Jörg Gartner. Gegenüber steht der Grabstein für den berühmtesten Abt von Aldersbach, den Humanisten Wolfgang Marius (reg. 1511-1544). Der Abt ist in ganzer Figur dargestellt, mit Kukulle und Birett bekleidet, den Stab in der Linken haltend.