- Vorbemerkungen
- Zusammenfassung
- Gesamteindruck
- Hochaltar
- Chorgestühl
- Deckenfresken und Stuckaturen (Chor)
- Chororgel
- Seitenaltäre
- Kanzel und Beichtstühle
- Deckenfresken (Langhaus)
- Stuckaturen (Langhaus)
- Orgelempore
- Hauptorgel
- Vorhalle
- Sakristei
- Loretokapelle
- Bernhardkapelle
- Sakramentskapelle und Chorumgang
- Portenkapelle
- Sanierung 2019-2025
Sakramentskapelle und Chorumgang
Die um das Presbyterium angelegten Chorkapellen haben meist Kreuzgewölbe. Von den Altären ist nur mehr der Unterbau erhalten. Am Scheitel des Kapellenkranzes (hinter dem Hochaltar) steht die Sakramentskapelle – jetzt zugleich Taufkapelle. Sie ist ein kleiner Rundbau mit Kuppelwölbung. Die Kapelle ist mit Malereien geschmückt. Mittelpunkt ist die Darstellung der Emmausszene. Eine Architekturmalerei mit Muscheln und Putten umgibt das Gemälde. An den Wänden finden sich Nischen mit Vasen. Die Malerei stammt von Johann Jakob Zeiller. Der ehemalige Rokokotabernakel von Johann Baptist Straub (?) steht heute in der Portenkapelle. Der Taufstein ist eine spätgotische Schöpfung und stammt wahrscheinlich aus der ehemaligen Pfarrkirche St. Peter.
Die Kirche von Aldersbach besitzt – wie kaum eine andere Abteikirche – alle Grabsteine ihrer seit 1444 infulierten Prälaten, nur der Stein des letzten vertriebenen, in Straubing 1808 verstorbenen Abtes Urban Tremmel fehlt. Die Denkmäler stehen teils in der Kirche, teils im Kreuzgang (meist Wohltäter des Klosters) und zum Teil im Kapellenkranz.
- Marmorbild des gelehrten Mathematikers Bartholomäus Madauer mit dem Datum seiner Wahl zum 35. Abt (1552), 2. Monument für Heinrich von Johannstorfer zu Guteneck, 3. Gregor Pruckmüller, Verwalter der Herrschaft Haidenburg und Hofrichter von Aldersbach (+ 1666), 4. Epitaph mit einer Taube ohne Inschrift – es handelt sich um das Grabdenkmal des Abtes Andreas Haidecker (+ 1587), 5. Epitaph des Abtes Augustin Gerlstötter von Metten, der 1658 in Aldersbach starb, 6. Grabstein für den Edlen Alexander Gunzkofer von Graffdorf (+ 1476), 7. Grabstein für den 30. Abt Georg (1486), 8. In der Sakramentskapelle steht hinter dem Taufstein ein Grabdenkmal mit einem geharnischten Ritter. Es handelt sich um einen Grabstein für den um 1530 verstorbenen Wolf von Leublfing, der in Aldersbach begraben wurde, 9. Hofrichterswitwe Maria Walburga Höfler (+ 1721, Schwester des Abtes Engelbert Vischer), 10. Epitaphfragment des späten 16. Jahrhunderts mit Doppelrelief: Erschaffung Evas und Letztes Gericht, 11. Grabstein für Ulrich von Leublfing (+ 1304), 12. Epitaph des Abtes Engelbert Vischer (+ 1723), 13. Abt Johannes Plüetl (+ 1448), der erste infulierte Abt des Klosters, 14. Im Pflaster Grabstein des 14. Abtes Christian (+ 1338).