Rekreationssaal und Oratorium

Der Rekreationssaal liegt an der östlichen Stirnseite des vorspringenden Südostflügels im Obergeschoss. Die Bestimmung des Raumes ist auf Wenings Klosterbild festgelegt, die Mönche verbrachten hier ihre knapp bemessene Freizeit am Abend vor der Komplet z.B. für gemeinsames Musizieren oder für Spiele. Der Saal hat vier zu drei Fensterachsen. Flachdecke. Die Stuckaturen der Decke gehören der Zeit des Abtes Engelbert Vischer (1683-1705) an, und zwar wurden sie um bzw. nach 1700 ausgeführt. Drei Spiegelfelder werden von Akanthusranken mit Putten umgeben. Die Hohlkehle beleben Putten in den Mittelachsen und Eckmuscheln. Die Flügeltür hat einen stuckierten Aufsatz; zwei Putten halten das Wappen des Klosters und des Abtes Engelbert, Fruchtbündel flankieren die Komposition. Die Stuckaturen weisen auf die in Passau tätige Carlonegruppe. Der Verbleib eines ehemals hier stehenden großen Tonofens, braun glasiert und um 1730 entstanden, ist nicht bekannt.

Im ersten Obergeschoss des Osttraktes befindet sich oberhalb der Sakristei und direkt neben der Südempore des Chores ein kleiner Gebetsraum (Oratorium) mit Fenster in den Chor. An den Wänden Fresken mit religiösen Texten vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Gang vor dem Rekreationssaal Gang vor dem Rekreationssaal mit ehemaligen Feuerstellen der Mönchszellen Supraporte am Eingang zum Rekreationssaal mit Kloster- und Zisterzienserwappen Supraporte am Ausgang des Rekreationssaals mit Wappen Abt Engelbert Vischers Supraporte am Ausgang des Rekreationssaals mit Wappen Abt Engelbert Vischers Detail der Stuckdecke beim Eingangsbereich zum Rekreationssaal Gesamtansicht des Rekreationssaals Richtung Osten Detail der Stuckdecke des Rekreationssaals Detail der Stuckdecke des Rekreationssaals Detail der Stuckdecke des Rekreationssaals Detail der Stuckdecke des Rekreationssaals Oratorium Oratorium