Orgelempore

Mit größtem dekorativen Geschick ist die Orgelempore behandelt. Sie schweift in barockster Bewegung gegen die Mittelachse der Kirche vor. Zwei Binnenpfeiler tragen sie. Über diesen stützen Atlantenengel die Brüstung, die in der Mittelachse mit einer reichen Kartusche besetzt ist; letztere umschließt ein Gemälde der thronenden Himmelskönigin mit dem Klosterwappen. Weiterhin schmücken die Brüstung Rosettenfelder, die Zwischenflächen sind mit gelbem Brokat bemalt. Unterhalb der Orgelempore zieht sich eine schmale Empore an der Westwand der Kirche hin. Die geschweifte Vorkragung, auf der sie ruht, ist mit Bandwerk von etwas jüngerem Datum stuckiert. In der Mitte fällt ein kunstvolles Gehäuse auf, das ehemals dem Abt zur Adoration diente.

Atlantenengel an der linken Seite der Orgelempore Atlantenengel an der rechten Seite der Orgelempore Die Himmelskönigin und Patronin Maria mit dem Klosterwappen in der Mitte der Orgelempore, Aufnahme von 1938